CEO Shahar Bin-Nun über die VUZE 3D 360°-Kamera

Wann werden stereoskopische 360°-Videos, also in 3D, günstiger? Das hängt von Kameras wie der VUZE ab. Wir haben den CEO des Kameraherstellers getroffen.

Shahar Bin-Nur, CEO von HumanEyes, bei der Präsentation der VUZE Kamera (r.) mit Martin Heller von IntoVR.

Shahar Bin-Nun, CEO von HumanEyes, bei der Präsentation der VUZE Kamera (r.) mit Martin Heller von IntoVR.

Shahar Bin-Nun lacht, als wir ein Power-Notebook aus dem IntoVR-Rucksack ziehen. Ja, damit könne man die 3D-Bilder sehr schnell stitchen, sagt der CEO von Vuze-Hersteller HumanEyes und holt seinen Mitarbeiter, „eine Minute Bearbeitungszeit pro Minute Material“, sagt der – bei unserem Arbeitsspeicher von 32GB RAM und einer NVidia GTX 980M Grafikkarte. Rechnerleistung ist entscheidend bei solchen Workflows.

Die Kamera verspricht 4K 360°-Videos in 3D, die eine mitgelieferte Software automatisch zusammenfügt. Die Demo-Bilder, bei Tageslicht aufgenommen, sehen in der HTC Vive gut aus. Auch wenn sogar bei dem Präsentationsvideo die Qualität je nach Machart extrem schwankt. Für gute VR-Inhalte ist eben mehr nötig, als nur eine Kamera aufzustellen.

Vuze 360°-Kamera mit 4K-Qualität und 3D-Bildern.

Vuze 360°-Kamera mit 4K-Qualität und 3D-Bildern

Die Vuze kostet 899.- Euro und soll zum Jahreswechsel auch für diejenigen zu bekommen sein, die noch nicht vorbestellt haben.

Mehr von CEO Shahar Bin-Nun im Video-Interview.

Nachteil: Der Akku hält nur eine Stunde, jedoch ist es möglich, die Kamera auch während der Aufnahme mit Strom zu versorgen, von einem externen Akku beispielsweise. Wir haben uns noch keine endgültige Meinung zu der Kamera gebildet. Dafür müssen wir sie selbst ausführlich testen.

intovr_preis_photokina_awardAuch im IntoVR-Blog: Wie wir auf der Photokina den Motion Picture Award gewonnen haben.

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