360°-Video aus IntoVR-Workshop mit dem HR

Das ehemalige Vorstandsgebäude der Deutschen Bank wird bald abgerissen, um Platz zu machen für neue Hochhäuser in Frankfurt am Main. Ein 360°-Video aus einem IntoVR-Workshop bei der B3 Biennale des bewegten Bildes zeigt die zuvor „verbotene Stadt“.

Beachtlich: Entstanden ist das 360°-Video in einem nur eintägigen Workshop, zum Drehen hatten die Teilnehmer, Redakteure des Hessischen Rundfunks (HR) nur gut eine Stunde Zeit. In dem Gebäude fand die Konferenz der B3 Biennale des bewegten Bildes statt, in dessen Rahmen fand auch der Workshop von IntoVR statt.

In dem 360°-Video beschreibt Bernd Kracke, künstlerischer Leiter des Festivals, die außergewöhnliche Location für die Bewegtbild-Biennale.

Am Smartphone diesen Link zum 360°-Video nutzen.

 

 

In dem Workshop stellten die Trainer Christiane Wittenbecher und Martin Heller nach einer ausführlichen Einführung zum Thema Storytelling für 360°-Videos zunächst die verschiedenen Kameras vor, die sich derzeit vor allem für den Bereich Journalismus eignen.

 

Trainerin Christiane Wittenbecher im 360°-Video-Workshop mit Kameras

Trainerin Christiane Wittenbecher im 360°-Video-Workshop mit Kameras

 

Dabei ging es nicht nur um die Bedienung der Kameras sondern auch um Formen und Aufbau von Beiträgen. Wie werden Personen in immersiven Inhalten eingeführt, wie laufen Interviews im 360°-Film? Was ist bei Kamerapositionen und Abständen zu beachten?

Nach den Übungsdrehs, unter anderem mit Interview, Außen- und Innenaufnahmen, unterschiedlichen Lichtsituationen organisierten die drei Teams ihr Material und bauten die einzelnen Videos zu Panorama-Aufnahmen zusammen (Stitching), hier kam die Software von Kolor, Autopano Video Pro und Autopano Giga zum Einsatz.

 

Martin Heller von IntoVR erklärt im Workshop 360°-Video die Stitching-Software Autopano Video Pro

Martin Heller von IntoVR erklärt im Workshop 360°-Video die Stitching-Software Autopano Video Pro von Kolor.

 

In dem Gebäude, das seit zehn Jahren bereits leer steht, hatten die Teilnehmer des Workshops vor allem mit engen Räumen und wenig Licht zu kämpfen, viele der Kunstinstallationen der B3 Biennale waren in abgedunkelten Räumen zu sehen, auch in den Fluren war wenig Licht.

Nach dem Stitching galt es, die selbst gedrehten Bilder zu prüfen – das geht am besten auf VR-Brillen. Und das macht auch am meisten Spaß. So konnten die Kameraposition und die Bearbeitung des Material überprüft werden. Welche Szene wirkt wie auf Virtual-Reality-Brillen? Wichtige Anhaltspunkte für Entscheidungen im Bereich Schnitt.
 

Check: 360°-Videobilder überprüft man am besten auch einer VR-Brille.

Check: 360°-Videobilder überprüft man am besten auch einer VR-Brille